SUVs – Auch in der Versicherung werden die Typklassen hoch eingestuft!

SUVs – Auch in der Versicherung werden die Typklassen hoch eingestuft!

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Unfällen und den erhöhten Typklassen? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine neue Typklassenstatistik zur Berechnung der Versicherungsbeiträge veröffentlicht. Besonders die hochmotorisierten SUVs wurden höher eingestuft!

Den aktuellen Zahlen zufolge ändert sich in der Kfz-Haftpflichtversicherung für fast drei Viertel – rund 29,7 Millionen Autofahrer – nichts. Sie bleiben in der Typklasse des Vorjahres. Rund 4,6 Millionen Autofahrer profitieren von besseren Typklassen, für knapp 6,5 Millionen gelten künftig höhere Einstufungen. – Das Versicherungsmagazin

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Unfällen und den erhöhten Typklassen? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine neue Typklassenstatistik zur Berechnung der Versicherungsbeiträge veröffentlicht. Besonders die hochmotorisierten SUVs wurden höher eingestuft!
Photographer: Juan Di Nella | Source: Unsplash

Was besagt die Typklasse?

Die Typklasse ist Bestandteil der Tarifmerkmale einer Kfz Haftpflichtversicherung. Sie wird bei der Berechnung des Versicherungsbeitrages berücksichtigt. Je niedriger die Typklasse, desto günstiger die Versicherung für das Fahrzeug.

Anhand der Unfallbilanzen verschiedener Automodelle werden die Typklassen regelmäßig erneuert und gegebenenfalls hoch- oder runtergestuft. Zur Berechnung werden die Fahrzeugschäden und die dadurch verursachten Reparaturkosten der letzten drei Jahre betrachtet.

Haben die SUVs mehr Unfälle und deshalb höhere Typklassen?

Zur Berechnung der Typklassen werden die verursachten Reparaturkosten betrachtet. Dazu gehören selbstverständlich auch die, die bei dem Verursacher-Fahrzeug entstehen! “Daher haben viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs wie der Lexus RX450H (Typ: AL2, seit 2015) und der BMW X6 M (Typ: M7X, seit 2014) hohe Typklassen, ältere Modelle und Kleinwagen wie der elektrisch betriebene Smart ForFour ED (Typ 451, seit 2016) oder der Suzuki Ignis 1.2 (Typ MF, seit 2016) eher niedrige Klassen.”, wie das Versicherungsmagazin berichtet. Ein teures Auto erfährt selbstverständlich einen teureren Schaden.

Nach dem tragischen Unfall in Berlin, der durch ein SUV verursacht wurde, startete die Debatte, ob SUVs gefährlicher sind, als andere PKW’s. Allerdings haben Unfallforscher wiederlegt, dass es Zusammenhänge zwischen SUVs und einer höheren Unfallrate gibt.

Die bisher besten Daten für Deutschland stammen aus einer Studie der Unfallforschung der Versicherer. Die Wissenschaftler werteten im Jahr 2011 Daten des Statistischen Bundesamts sowie eigene Unfalldaten aus. Als SUV galten dabei Fahrzeuge mit einer Bodenfreiheit von mindestens 17 Zentimetern und einer Höhe von mindestens 1,60 Metern. Die Experten kamen zu dem überraschenden Schluss, dass es keinen gravierenden Unterschied macht, ob ungeschützte Fußgänger mit einem SUV oder mit einem herkömmlichen PKW kollidierten (..) – Tagesspiegel

Kennen Sie die Typklasse Ihres Autos?

Die Versicherer unterteilen die Fahrzeuge in 16 Typklassen. Ein Automodell mit vergleichsweise wenign Schäden und geringen Reparaturkosten, erhält es eine niedrige Typklasse, bei vielen Schäden und hohen Versicherungsleistungen eine hohe. In der Vollkaskoversicherung unterscheiden die Statistiker des GDV 25 Typklassen (10-34). In der Teilkasko-Versicherung gibt es 24 Typklassen (10-33).  

Auf www.typklasse.de können Verbraucher die neuen Typklassen von rund 29.000 Automodelle direkt online einsehen.

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